Degenhardt Hase

Male - Yes, date unknown


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  • Name Degenhardt Hase 
    Gender Male 
    Died Yes, date unknown 
    Person ID I476  Database
    Last Modified 23 Apr 2017 

    Spouse 1 Genevefa van Ossenbroick,   b. Ossenbruch, Nordrhein-Westfalen, Germany Find all individuals with events at this location,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 26 Dec 2015 
    Family ID F183  Group Sheet  |  Family Chart

    Spouse 2 Veronica Tengnagel,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 26 Dec 2015 
    Family ID F808  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • Also Hoese.
      He was first a Canonich. Then he married Genoveva von Ossenbroich and after she died he married Veronica Tengnagel. Both marriages were childless.
      He had however three children; two daughters and a son.

      Degenhard Haes zu Solbrüggen, der Rechten Doctor, Chur-Cölnischer Rath und Amtmann zu Linn und Uerdingen. Im J. 1536 war er noch Canonich. Hiernach hat er Genoveva von Ossenbroich geheirathet, und ist mit Veronica Tengnagel zur zweiten Ehe geschritten. Beide Ehen sind kinderlos geblieben. Jedoch hatte er drei natürliche Kinder, zwei Töchter Catharina und Anna, und einen Sohn Wilhelm Haes Pastor zu Linn.

      1564 Feb 16
      Beschreibung : Melchior von Delwig, Droste zu Bouchum, und Wolter vonLoe zu Knippenborch, Vormünder des Melchior von Loe, Sohnes ihres Bruders und Vetters Heinrich von Loe, bekennen, dass dem Melchior von Loemit Ide von der Reck in der Eheverschreibung 600 G.G. nach künftigem Absterben des Drosten Degenhardt versprochen seien und hierauf die Eltern der Ide schon jetzt 600 Thlr. gezahlt hätten und jene später einfordern könnten. Dagegen übertragen die Eheleute Diederich von der Reck und Mechelt von Ossenbrock ihrer Tochter Ide und ihrer Tochter Elisabeth alles, was ihnen sonst aus der Erbschaft des Degenhardt Hase und Gevenena von Ossenbrock (Schwester der Mechelt), Eheleuten, zufallen sollte.
      Bestellsignatur : Haus Reck (Dep.) - Urkunden, Nr. 236

      Aktenzeichen : H 673/2265
      Person : Fkt :Klaeger, (2) Kläger: Degenhard und Adolph von Haes zu Konradsheim und Sollbrüggenund Konsorten: Johann Werner von Merode zu Schloßberg, Amtmann zu Kaster, und Degenhardt von Merode zu Schloßberg, Amtmann zu Heinsberg
      Sachverhalt : Streitgegenstand: Anspruch auf den beweglichen Nachlaß des kurköln. Rats und Drosten zu Linn Dr. Degenhard von Haes zu Sollbrüggen. Dieser hatte vor seinem Tod bei Johann von Ossenbroich in Düsseldorf 6 Kisten mit „brieff, sigell und geraidt gueter" hinterlegt. Die Kläger sind seine Erben zu gleichen Teilen. Ossenbroich soll aus den Kisten Bargeld an sich genommen und den Mitbeklagten Dokumente ausgehändigt haben. Margaretha von Haes und Johann Quad zu Rheindorf hätten außerdem 1587 aus einem Weingarten des Klägers bei Godesberg Trauben und in dem Dorf Groß-Vernich (Hzm. Jülich, Amt Euskirchen; Kr. Euskirchen) eine Jahrrente von 13 Maltern Roggen weggenommen. Die Klage erfolgt am RKG, da Ossenbroich im Herzogtum Jülich, Margaretha von Haes in der Stadt Köln, Johann Quad aber im Erzstift Köln wohnt.
      Prozessart : (5) Prozeßart: Citationis
      Instanz : (6) Instanzen: RKG 1588 - 1699 (1575 - 1699)
      Beweismittel : (7) Beweismittel: Bd. I: RKG-Urteil 4. März 1698 (26 - 28). Testament des Degenhard von Haes 1. Sept. 1575 (Q 3). Inventar der nachgelassenen gereiden Güter des Degenhard von Haes (Q 4, Q 11, Q 16). Bd. II: Zeugenaussagen (Q 45b). Akten des Prozesses Margaretha von Bottlenberg (Budlenberg) gen. Schirp, und Johann von und zu Ossenbroich, Witwe und Sohn des Johann von Ossenbroich ./. Johann Quad zu Rheindorf (Rindorf), Heinrich von der Horst und Agnes Schall von Bell, die Brüder von Merode und Haes zu Konradsheim über die Kisten am Stadtgericht Düsseldorf 1598 (Q 47). Testament des Degenhard von Haes 1. Sept. 1575 (Q 62). Heiratsvertrag zwischen Assuerus von Hönnepel gen. von der Empel, Erbvogt von Geldern, und Anna Quad von Landskron, Tochter des Johann Quad von Landskron und der Barbara von Haes von Konradsheim, 1608 (Q 67). Vergleich zwischen Johann Quad zu Rheindorf und Barbara und Margarethe von Haes einerseits und Johann von Ossenbroich andererseits 1588 (Q 90, Q 106). Vertrag zwischen den Brüdern von Haes zu Konradsheim und Johann von Quad zu Rheindorf 1593 (Q 96). Stammtafel von Haes zu Konradsheim und von Merode zu Schloßberg (Q 102). Testament der Gertrud von Hersel (Herstel), geb. von Merode zu Schloßberg, 25. April 1695 (571 - 572).
      Formalbeschreibung : (8) Beschreibung: 3 Bde., 14 cm, 572 Bl.; Bd. I: Bl. 1 - 205; Q 1 - 40, Deckblattund mindestens ein weiteres Blatt des Protokolls fehlen; Bd. II: Bl. 206 - 419; Q 41 - 77 außer 65*, Q 49 fehlt; Bd. III: Bl. 420 - 572; Q 78 - 130 außer 122*, 128*, Q 95 und 127 fehlen, 4 Beilagen. Prozeß teilweise beschädigt und in schlechtem Zustand. Lit.: Richard Verhuven, Das Rittergut Solbrüggen und seine Besitzer, in: Die Heimat. Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde in Crefeld 1. Jg. (1922) S. 114f.